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E-Commerce für B2B – Definition & Vorteile

Heutzutage stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung, dass sie sich mit den digitalen Veränderungen und Trends auf dem Markt auseinandersetzen müssen. Einer dieser digitalen Trends ist E-Commerce für B2B, das für viele Unternehmen ein wichtiger Bestandteil der digitalen Transformation ist. 

In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Definition und gehen auch auf die Vorteile von B2B E-Commerce sowie den Unterschied zwischen B2B und B2C E-Commerce ein. Des Weiteren schauen wir uns auch das Potenzial von E-Commerce für B2B an.

Übrigens:Der E-Commerce-Markt wächst stetig und erreicht jedes Jahr neue Spitzenpositionen. Er erzielt einen globalen Umsatz von über 3,5 Billionen Dollar. Dank der zunehmenden Zugänglichkeit ist es Unternehmen leichter möglich, sich in diesem Bereich zu engagieren. 

E-Commerce für B2B – eine Definition

Der Begriff „E-Commerce für B2B“ (Business-to-Business) bezieht sich auf das elektronische Geschäft zwischen zwei Unternehmen, während B2C (Business-to-Consumer) das elektronische Geschäft zwischen einem Unternehmen und dem Endverbraucher bezieht. 

Synonyme für den Begriff „E-Commerce für B2B“ sind: B2B E-Commerce, E-Procurement, E-Prozessmanagement, elektronische Beschaffung oder B2B-E-Commerce-Technologie. Es handelt sich hierbei um Bereiche des elektronischen Handels, die Unternehmen bei der Verwaltung ihrer Transaktionen unterstützt.

Gut zu wissen: Der B2B-Markt ist viel größer und komplexer als der B2C-Markt, weil viele Unternehmen daran beteiligt sind. Daher versuchen Unternehmen, auf dem B2B-Markt zu expandieren, indem sie eine starke Präsenz im elektronischen Handel schaffen. Dieses Vorgehen hilft ihnen, eine breitere Kundschaft zu erreichen, da Einkaufsmöglichkeiten für begrenzte und ausgewählte Produkte angeboten werden können.

Ein wichtiger Aspekt des E-Commerce für B2B ist der Einsatz von Software-Systemen, die den Kaufprozess für Unternehmen vereinfachen und die Effizienz steigern. Einige dieser Systeme umfassen Warenwirtschaftssysteme, die den Kaufprozess vereinfachen, indem sie ein einheitliches Produkt-Katalog-System bereitstellen.

Kurz gesagt:Business-to-Business (B2B) E-Commerce bezieht sich auf den elektronischen Handel von Waren oder Dienstleistungen, bei dem ein Unternehmen (Geschäftskunde) seine Produkte oder Dienstleistungen an andere Unternehmen (Geschäftskunden) verkauft.

Die B2B E-Commerce Vorteile 

B2B E-Commerce bietet Unternehmen eine Reihe von Vorteilen, die nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit verbessern, sondern auch Kosten einsparen und Umsätze steigern. E-Commerce für B2B kann insbesondere dazu beitragen, die Prozesse zu optimieren und die Kundenbindung zu stärken, indem eine schnelle und einfache Online-Bestellung möglich wird.

  • Kosten sparen: Der erste Vorteil, den B2B E-Commerce bietet, ist die Kosteneinsparung. Durch den Einsatz digitaler Technologien können Unternehmen die Kosten für manuelle Prozesse reduzieren, indem sie Papierkosten und den personellen Aufwand für die manuelle Bearbeitung der Bestellungen senken. Zudem können Unternehmen mit B2B E-Commerce die Logistikkosten reduzieren, indem sie ihre Bestellungen direkt an den Kunden versenden.
  • Bearbeitung von Kunden: Der zweite Vorteil von B2B E-Commerce ist die schnellere und effizientere Kundenbearbeitung. Mithilfe von automatisierten Bestellsystemen können Unternehmen Bestellungen schneller verarbeiten, indem sie eine einzige Plattform für alle Bestellungen, Rechnungen und Zahlungen nutzen. Dadurch erhalten die Kunden ihre Bestellungen schneller. Das stärkt wiederum die Kundenbindung.
  • Umsatzsteigerung: Der dritte Vorteil von B2B E-Commerce ist die Erhöhung der Umsätze. Durch die automatisierten Bestellsysteme können Unternehmen Bestellungen schneller bearbeiten, indem sie mehr Kunden bedienen. Sie verschaffen sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil.
  • Kommunikations-Erleichterung: Der vierte Vorteil des B2B E-Commerce ist die Erleichterung der Kommunikation zwischen den Unternehmen, was wiederum den gesamten Geschäftsprozess vereinfacht.
  • Kundenfeedback: Der fünfte Vorteil umfasst das Kundenfeedback, das sich leichter sammeln und nachverfolgen lässt. Denn Kunden können einfach auf der Website des Unternehmens Bewertungen und Rezensionen hinterlassen, die andere Kunden einsehen können. 

E-Commerce-Plattformen können zudem automatisierte Kundenbefragungen einrichten und/oder über soziale Medien direkten Kontakt zu Kunden aufnehmen und Feedback einholen.

Darüber hinaus verfügen E-Commerce-Plattformen über analytische Tools, die es Unternehmen ermöglichen, Feedback in Echtzeit zu sammeln und zu analysieren. Insgesamt helfen diese Funktionen Unternehmen, Feedback schneller und einfacher einzuholen als bei traditionellen Befragungsmethoden.

  • Follow-up von Kunden: Der sechste Vorteil sind automatisierte Follow-up-Systeme (E-Mail, Werbeanzeigen usw.), die eingerichtet werden, um Kunden nach ihren Einkäufen weitere Angebot oder besondere Rabatte zu unterbreiten. 
  • Erschließen von Geschäftsmöglichkeiten: Der siebte Vorteil liegt darin, dass E-Commerce Unternehmen eine Vielzahl von Möglichkeiten anbietet, neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. 

Denn Kunden lassen sich durch den Online-Handel weltweit erreichen, anstatt auf ein lokales Publikum beschränkt zu sein. Website sind 24/7 präsent und somit rund um die Uhr verfügbar, wodurch Kunden ihre Einkäufe zu jeder Zeit und von überall aus tätigen können.

  • Analyse der Kundendaten: Der achte Vorteil liegt in der Analyse der Kundendaten. Durch diese Analyse können E-Commerce-Plattformen personalisierte Marketing-Kampagnen entwickeln, um bestimmte Zielgruppen anzusprechen.
  • Upselling und Cross-Selling: Der neunte Vorteil liegt im Verkauf von Zusatzleistungen. E-Commerce-Plattformen können automatisierte Upselling- und Cross-Selling-Systeme einrichten, um Kunden zu mehr Kaufoptionen zu führen. Das erhöht wiederum die Einkommensmöglichkeiten der Unternehmen.

Welche Nachteile gibt es im E-Commerce?

Neben den E-Commerce B2B Vorteilen gibt es im B2B Markt natürlich auch Nachteile. Zu diesen gehören: 

1. Hohe Konkurrenz: E-Commerce-Unternehmen müssen sich zwischen vielen anderen Anbietern behaupten. 

2. Kosten für die Entwicklung und Wartung: Ein E-Commerce-Geschäft zu eröffnen, ist teuer und kann viel Zeit in Anspruch nehmen.

3. Kundendienst: Der Kundenservice ist ein wichtiger Bestandteil jedes Geschäfts, aber online ist er unter Umständen schwierig zu erbringen. 

4. Versandkosten: Sie müssen Versandkosten berechnen, die den Gewinn schmälern können. 

5. Sicherheitsbedenken: Kunden sorgen sich oft um die Sicherheit ihrer Daten, wenn sie online einkaufen. 

6. Rücksendungen: Wenn Kunden etwas zurücksenden, müssen Sie die Rücksendungen bezahlen und das Produkt wieder verkaufsfähig machen. Dies kann teuer sein.

Was ist der Unterschied zwischen B2B, B2B E-Commerce und B2C E-Commerce?

Um nicht durcheinanderzukommen, wollen wir die Begriffe B2B, B2B E-Commerce und B2C  zunächst noch einmal voneinander unterscheiden:

B2B – Business-to-Business
B2B E-Commerce 
B2C – Business-to-Consumer / Customer
B2C E-Commerce 
B2B, also Business-to-Business, ist der allgemeine Begriff für Geschäfte zwischen Unternehmen.B2B E-Commerce bezieht sich speziell auf den elektronischen Handel zwischen Unternehmen und kann Webseiten, Online-Auktionen und andere Formen des elektronischen Verkaufs umfassen. B2B E-Commerce kann auch als B2B Online-Handel bezeichnet werden. B2C, also Business-to-Consumer, bezieht sich auf Geschäfte zwischen Unternehmen und Verbrauchern. 
B2C E-Commerce bezieht sich auf den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen über eine Online-Plattform direkt an Endverbraucher.

B2B (Business-to-Business) und B2C (Business-to-Consumer) beziehen sich auf zwei unterschiedliche Typen von E-Commerce-Modellen, in denen Unternehmen Produkte oder Dienstleistungen verkaufen. Der Begriff B2B (Business-to-Business) beschreibt den Kauf und Verkauf von Produkten und Dienstleistungen zwischen zwei oder mehr Unternehmen.

Der Handel hat seit seiner Entstehung immer wieder neue Antriebskräfte erhalten, wobei der E-Commerce heutzutage eine der wichtigsten ist. B2B E-Commerce entstand, einfach ausgedrückt, um die Interaktion zwischen Unternehmen zu verbessern und Geschäftstransaktionen zu vereinfachen.

B2B E-Commerce unterscheidet sich von B2B E-Commerce, da hierbei Produkte und Dienstleistungen direkt an andere Unternehmen verkauft werden. Ein Beispiel für B2C E-Commerce ist ein Online-Shop, bei dem Verbraucher Waren kaufen können.

Kurz gesagt:Der Unterschied zwischen B2B und B2C E-Commerce liegt darin, dass B2B E-Commerce speziell für Unternehmenskunden entwickelt wurde, während B2C E-Commerce für Endverbraucher gedacht ist. In B2B E-Commerce konzentrieren sich die Unternehmen auf die Optimierung der Geschäftsprozesse und der logistischen Abläufe. B2C E-Commerce hingegen fokussiert sich mehr auf den Verbraucher und dessen Erfahrungen.

B2B E-Commerce (Business-to-Business):

  • Verkauf an andere Unternehmen.
  • Häufig größere Bestellmengen und höhere Durchschnittsbeträge.
  • Komplexere Bestellprozesse und Vertragsbedingungen.
  • Längere Verkaufszyklen.
  • Erfordert eine stärkere Integration mit den Geschäftsprozessen des Kunden

B2C E-Commerce (Business-to-Consumer):

  • Verkauf an Endverbraucher.
  • Kleinere Bestellmengen und niedrigere Durchschnittsbeträge.
  • Einfachere und schnellere Bestellprozesse.
  • Fokus auf ein attraktives Kundenerlebnis und Marketing.
  • Sollte einfach zu bedienen und benutzerfreundlich sein.
Wissenswert:B2B E-Commerce ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und hat inzwischen einen großen Einfluss auf den B2B-Markt. Dies liegt daran, dass der Online-Handel es Unternehmen ermöglicht, kosteneffizienter zu arbeiten und sicherzustellen, dass alle Geschäftsprozesse fehlerfrei funktionieren. 

Was sind die spezifischen Unterschiede zwischen B2B und B2C E-Commerce?

Jetzt, da Sie die Bedeutung von B2B E-Commerce kennen, ist es wichtig, einen genaueren Blick auf die Unterschiede zwischen B2B und B2C E-Commerce zu werfen. Auf den ersten Blick scheinen es nur geringfügige Abweichungen zwischen B2C und B2B zu geben. Im Grunde geht es bei beiden nämlich darum, Produkte online zu verkaufen, richtig?

Ja, das stimmt, aber die Realität ist dennoch komplexer: Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zwischen B2B und B2C ist die Zielgruppe. Die grundlegenden Anforderungen, die ein Online-Shop für Endkunden (C) und für professionelle Käufer (B) erfüllen muss, sind hingegen die gleichen: ein Online-Verkaufskanal, der rund um die Uhr verfügbar ist. 

Aber hier enden auch schon die Gemeinsamkeiten. Professionelle Käufer haben zusätzliche Bedürfnisse, um als vernünftige Alternative zur Bestellung per Telefon, E-Mail oder Fax zu gelten. Dazu gehören diese drei Unterpunkte:

  1. Kundenspezifische Preise

Um als wertvolle Alternative zur traditionellen Bestellung per Telefon, E-Mail oder Fax zu gelten, müssen B2B-Webshops bestimmte Bedürfnisse professioneller Einkäufer erfüllen: 

Im Gegensatz zu Verbraucher-Webshops, bei denen ein Standardpreis für jedes Produkt angeboten wird, oft mit Mengen- oder Mitgliederrabatten, müssen B2B-Unternehmen individuelle Preisvereinbarungen mit ihren Kunden treffen. 

Diese spezifischen Preise müssen dann in ihrem Online-Kanal sichtbar sein. Darüber hinaus werden im B2B-Bereich Netto-Preise ohne Mehrwertsteuer verwendet, was in Europa üblich ist.

  1. Einzelkäufe & Entscheidungseinheiten

Konsumenten machen ihre Kaufentscheidungen oft unabhängig oder gemeinsam mit einem oder zwei weiteren Personen. Im Gegensatz dazu kann professionelle Beschaffung sehr komplex sein und diese Komplexität lässt sich in B2C-Onlinegeschäften nicht einfach wiedergeben. 

B2B-E-Commerce-Plattformen sind speziell entwickelt, um verschiedene Funktionen bereitzustellen, um die Beschaffungsprozesse und die Entscheidungsträgerstruktur (DMU) Ihrer Kunden zu unterstützen.

Definition DMU – Decision Making UnitDMU steht für Decision Making Unit und bezieht sich auf eine Gruppe von Menschen, die bei der Entscheidungsfindung (in einem Unternehmen) beteiligt sind. Es ist ein Begriff aus dem Marketing, der die Entscheidung über die Wahl des richtigen Produkts, des richtigen Preises und der richtigen Vertriebswege beschreibt.
  1. Produktsuche 

Kaufentscheidungen von Verbrauchern werden oft unabhängig oder in Zusammenarbeit mit einer oder zwei weiteren Personen getroffen, während die professionelle Beschaffung in der Regel weitaus komplizierter ist. 

Diese Komplexität ist für B2C-Webshops teilweise nur schwer zu bewältigen. Aus diesem Grund bieten B2B-E-Commerce-Plattformen Unterstützung für verschiedene Akteure, um die Beschaffungsprozesse und Entscheidungsträger-Struktur (DMU) ihrer Kunden zu sichern.

Electronic Data Interchange (EDI) und Webshops 

Im Gegensatz zum Online-Handel für Endverbraucher war die Transportbranche in den USA dem elektronischen Handel weit voraus. In den 1960er Jahren entwickelte diese Branche nämlich den sogenannten Electronic Data Interchange, kurz EDI.

Der EDI ist ein elektronischer Austausch von Geschäftsdaten zwischen Unternehmen und ermöglicht es so Unternehmen, elektronisch Geschäftsprozesse zu automatisieren, die normalerweise auf Papier erfolgen. Hierunter fallen beispielsweise Rechnungen, Aufträge und Lieferscheine.

Es verwendet ein standardisiertes Format, das es Unternehmen ermöglicht, Daten sicher und effizient auszutauschen, ohne dass eine manuelle Überprüfung oder Übertragung erforderlich ist. Dies kann zu einer beschleunigten Geschäftsabwicklung, einer reduzierten Fehlerrate und einer verbesserten Effizienz führen.

EDI und B2B-Webshops verfolgen also das gleiche Ziel, nämlich den Online-Einkauf von Waren zu vereinfachen. Der Unterschied: B2B E-Commerce ermöglicht es Unternehmen, über das Internet zu kaufen und zu verkaufen, während EDI (Electronic Data Interchange) das Austauschen von Transaktionsnachrichten zwischen Unternehmen ermöglicht.

Die integrierte E-Commerce-Software

Das Implementieren der relevanten Funktionen eines B2B E-Commerce-Webshops kann eine Herausforderung darstellen. Und obwohl die Einführung einer E-Commerce-Plattform für professionelle Einkäufer komplexer ist als bei Verbraucher-Webshops, kann eine integrierte 

E-Commerce-Lösung Zeit, Geld und Stress für Sie und Ihre Kunden einsparen.

Die integrierte E-Commerce-Software hilft, den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen über das Internet möglich zu machen. Sie umfasst Funktionen wie einen Warenkorb, eine Produktdatenbank, die Zahlungsabwicklung sowie die Versandintegration. 

Weiterhin bieten viele integrierte E-Commerce-Softwarepakete auch eine integrierte Website an, die es dem Benutzer ermöglicht, eine vollständige E-Commerce-Website zu erstellen, ohne dass Programmierkenntnisse erforderlich sind. Dabei werden die Daten Ihres ERP-Systems (sowie ggf. weiterer Systeme) als Grundlage für Ihren Webshop genutzt. 

Dies ermöglicht eine reibungslose Kommunikation zwischen Ihren Geschäftssystemen und Ihrem Webshop, sodass Sie schnell und effizient auf Kundenanfragen reagieren können. Die Automatisierung und Synchronisierung Ihrer Daten hilft Ihnen dabei, Prozesse zu optimieren und Kosten zu senken. Der Vorteil daran: 

  • Kundenspezifische Preise im Webshop.
  • Reduzierung von menschlichen Fehlern während der Arbeit an Aufträgen.
  • Ein Produktkatalog, der sich automatisch aktualisiert.

Der Einsatz von integriertem E-Commerce bietet Ihnen viele Vorteile: Die Geschäftslogik und Daten Ihres ERP-Systems (sowie ggf. weiterer Systeme) werden als Grundlage für Ihren Webshop genutzt. 

Definition ERP:Enterprise Ressource Planning (ERP) ist eine Softwarelösung, die Unternehmen unterstützt, indem sie alle wichtigen Geschäftsprozesse vereinfacht und vereint. Diese Software bietet eine integrierte Lösung für die Verwaltung von Finanzen, Produktion, Logistik, Beschaffung, Marketing, Vertrieb und Kundenservice. ERP-Systeme ermöglichen es Unternehmen, alle ihre Geschäftsprozesse zu verfolgen, zu automatisieren und zu optimieren.

Definition von PIM und Webshop

PIM steht für „Product Information Management“ und bezieht sich auf ein System oder eine Software, die verwendet wird, um Produktinformationen zentral zu verwalten und zu organisieren.

Ein Webshop wiederum ist ein Online-Shop, bei dem Kunden Waren oder Dienstleistungen direkt über das Internet bestellen können. Ein PIM-System kann hierbei verwendet werden, um sicherzustellen, dass die Produktinformationen, die auf der Webshop-Plattform angezeigt werden, aktuell und konsistent sind.

Was ist besser: Open-Source-Software oder Closed Source?

Ob Open-Source-Software oder Closed Source besser ist, hängt von den individuellen Anforderungen und Vorlieben ab. Hier sind einige Vorteile zu beiden Optionen:

Open-Source-Software:

  • Kostenfrei verfügbar
  • Die Community kann Fehler beheben und neue Funktionen hinzufügen
  • Transparenz in Bezug auf den Code und die Funktionsweise
  • Erfordert möglicherweise eigene Ressourcen oder das Einstellen von Entwicklern für Wartung und Unterstützung

Closed Source:

  • Kann proprietäre Funktionen und Tools bieten
  • Unterstützung und Wartung sind in der Regel durch den Hersteller bereitgestellt
  • Häufig benutzerfreundlicher und intuitiver in der Verwendung
  • Kann kostenpflichtig sein

B2B E-Commerce-KPIs

Wie kann man die Effizienz seiner B2B Online-Plattform beurteilen? Ein wichtiger Maßstab ist der Umsatz, der online generiert wird. Aber es gibt noch andere Key Performance Indikatoren (KPIs), die Aufschluss darüber geben, ob man auf dem richtigen Weg ist.

Rückkehrstrom auf Ihren Webshop

Eine Möglichkeit, die Leistung Ihrer B2B E-Commerce-Plattform zu bewerten, ist durch das Verfolgen des Rückkehrstroms Ihrer Besucher. Ein hoher Anteil an wiederkehrenden Besuchern zeigt, dass Ihre Kunden zufrieden mit dem Einkaufserlebnis in Ihrem Webshop sind und ihn als bevorzugte Bestellquelle nutzen. 

Eine niedrige Rückkehrrate könnte hingegen bedeuten, dass Ihre Kunden andere Wege bevorzugen, um Aufträge zu erteilen, wie etwa per Telefon oder E-Mail.

Online oder Offline

Dieser Indikator gibt Ihnen Auskunft darüber, ob Sie Cross-Selling- oder Up-Selling-Potenziale in Ihrem Webshop verpassen. Da B2B-Unternehmen in der Lage sind, die durchschnittlichen Online-Ausgaben eines Kunden mit seinen Offline-Ausgaben zu vergleichen, ist dieser KPI für sie von besonderem Interesse. Wenn Kunden häufiger lieber größere Aufträge online als offline aufgeben, erfüllt Ihr Webshop seinen Zweck. 

Was ist das Potenzial von E-Commerce für B2B?

Das Potenzial von E-Commerce für B2B ist enorm. Das Gewinnen von neuen Kunden und die Förderung des Wachstums sind nur zwei der vielen Vorteile, die Unternehmen durch den Einsatz von E-Commerce-Lösungen für B2B erzielen können.

B2B E-Commerce stellt eine einzigartige Plattform für Unternehmen dar, die ihre Marken auf einer globalen, digitalen Bühne bewerben und Neukunden gewinnen möchten. Mit einer E-Commerce-Lösung haben Unternehmen die Möglichkeit, einen direkten Kontakt zu ihren Kunden aufzubauen. 

Darüber hinaus können sie ihre Produkte und Dienstleistungen über E-Commerce-Marktplätze und -Netzwerke wie Amazon, eBay oder Alibaba vertreiben, um neue Käuferschichten zu erschließen.

Des Weiteren haben Unternehmen durch E-Commerce auch die Möglichkeit, eine verbesserte Kundensegmentierung zu erzielen. Wenn Unternehmen mithilfe von Technologien wie künstlicher Intelligenz (KI) Kunden identifizieren können, können sie maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen entwickeln und anbieten, die auf den Bedürfnissen der Kunden basieren. Dies kann helfen, den Gesamtwert des Kundenerlebnisses zu steigern und die Kundenbindung zu erhöhen.

Hinzukommend stärken Unternehmen mit B2B E-Commerce ihre Online-Präsenz, indem sie ihre Produkte auf mehreren Plattformen bewerben und verkaufen. Dies ermöglicht ihnen, den Umsatz weiter zu steigern, indem sie einen breiteren Kundenstamm erreichen. 

Durch E-Commerce können Unternehmen auch die Effizienz und Geschwindigkeit von Geschäftsprozessen verbessern, indem sie automatisierten Bestell- und Lieferprozessen folgen. Zusammengefasst kann E-Commerce Unternehmen dabei helfen, ihren Umsatz zu steigern und ihr Wachstum zu beschleunigen.

Kommende Trends für B2B E-Commerce

Der B2B-Markt ist nicht besonders trendy oder schnelllebig, sondern eher kontinuierlich in seiner Entwicklung. Er hat das Ziel, bestehende Vertriebsprozesse zu unterstützen, zu verbessern und zu optimieren, und diese Prozesse ändern sich nicht von heute auf morgen.

Denn bestehender Verträge, etablierter Abläufe, Personal, längerfristige Investitions- und Entscheidungszyklen sowie die Fokussierung auf Sicherheit anstelle von unternehmerischem Risiko führen dazu, dass Unternehmen nicht in der Lage sind, schnell auf Trends zu reagieren. Es ist daher besser, von Entwicklungen, statt von Trends zu sprechen.

Welche Entwicklungen werden zukünftig wichtig?

  1. Mit Omnichannel-Strategien und zentralen Serviceportalen kann man Geschäftskunden auf kosteneffiziente Art und Weise umfassend betreuen. Diese Ansätze werden von Einkäufern immer häufiger gefordert.
  2. Mit dem Headless Commerce-Ansatz kann ein Unternehmen die Bedürfnisse seiner Kunden in einem Omnichannel-Modell besser erfüllen, da es die E-Commerce-Funktionen unabhängig vom Ausgabe- oder Kommunikationskanal bereitstellt. So gewinnt diese Technologie auch im B2B-Bereich an Bedeutung.
  3. Das Internet der Dinge (IoT – Internet of things) trägt zur Verbesserung des Verständnisses der Kunden durch die Bereitstellung von Daten über deren Nutzung bei. Des Weiteren dient es auch zur Effizienzsteigerung in der Beschaffung und im Vertrieb durch die Automatisierung von Bestellungen für sogenannte „C-Teile“.

C-Teile sind Bauteile oder Komponenten (z. B. Schrauben, Muttern, Federn), die regelmäßig und in großen Stückzahlen in produzierenden Unternehmen benötigt werden. Es sind Standardteile, die nicht für ein bestimmtes Produkt konstruiert werden, sondern allgemein verfügbar sind. C-Teile daher sind ein wichtiger Bestandteil der industriellen Produktion.

  1. Durch die Verwendung von Progressive Web Apps (PWA) werden die Integrierung des Smartphones in Vertriebs- und Serviceprozesse erleichtert. Dies führt zu einer einfacheren Bedienung und gleichzeitig auch zu einem geringeren Preis.

Fazit – E-Commerce für B2B mit Waterproof Web Wizard 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass B2B E-Commerce ein wertvolles Werkzeug im Zeitalter der digitalen Transformation sein kann. Es kann Unternehmen dabei helfen, den Umsatz zu steigern, Kosten zu senken und eine bessere Kundenbindung zu schaffen. 

Es ist wichtig zu erkennen, dass B2B E-Commerce eine gänzlich andere Einkaufserfahrung bietet als B2C E-Commerce. B2B E-Commerce ist nicht nur nützlich für Unternehmen, sondern auch für Kunden. 

Durch die beträchtlichen Vorteile von B2B E-Commerce kann es Unternehmen ermöglichen, neue Kunden zu gewinnen, sich den dynamischen Bedingungen des Marktes anzupassen und vor allem größere Marktergebnisse zu erzielen.

Aus diesem Grund ist B2B E-Commerce ein unverzichtbarer Bestandteil für Unternehmen, die ihr Geschäftskonzept auf das nächste Level heben wollen. Vielleicht denken Sie sich aber auch, dass Sie genau an diesem Punkt gerne mit einer erfahrenen Agentur zusammenarbeiten möchten, um sich professionell begleiten zu lassen.

Wir von Waterproof Web Wizard unterstützen Sie deshalb gerne. Lesen Sie vorab auch unsere Kundenfeedbacks, um einen besseren Eindruck über uns zu erhalten.

Abgesehen davon sind wir Spezialisten für SEO-Strategien, die ein wichtiger Teil des Marketings sind. Diese Fachbereiche decken wir ab:

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