Sichtbarkeit & KI-Suche30. September 2026 

Sichtbarkeit in ChatGPT: Was Mittelständler wirklich prüfen und messen können

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Sichtbarkeit in ChatGPT: Was Mittelständler wirklich prüfen und messen können

Das Wichtigste in Kürze

  • KI-Assistenten bringen heute etwa 0,3 bis gut 1 Prozent des Website-Traffics. Die Spanne hängt von Studie und Stichprobe ab.
  • Googles AI Overviews kosten Klicks. Wer darin als Quelle steht, verliert deutlich weniger.
  • Eine „Platzierung in ChatGPT“ gibt es nicht. Dieselbe Frage liefert fast jedes Mal eine andere Liste.
  • Messbar sind fünf Dinge: Besuche aus KI-Assistenten, KI-Impressionen in der Search Console, Nennungen per Stichprobe, Crawler-Zugriffe und die Angabe im Kontaktformular.
  • Für Google gibt es keine Sonderregeln. Wer die SEO-Grundlagen erfüllt, erfüllt die Voraussetzungen.

Die Frage hinter der Frage

Wenn in der Geschäftsführung die Frage fällt „Was machen wir eigentlich mit ChatGPT?“, geht es selten um Technik. Nick LeRoy beschreibt das in seinem Newsletter „SEO for Lunch“ vom 29. September 2026. Ein Firmenchef sagte ihm im Kundentermin, er wolle vor der Rente noch eins schaffen: KI richtig angehen. Seine größte Sorge war nicht der eigene Job. Er wollte nicht in fünf Jahren merken, dass er etwas verpasst hat.

LeRoys Beobachtung: Fachleute hören darin eine technische Frage. Sie antworten mit Messproblemen, Tool-Kritik und einem „Nein, weil...“. Das stimmt oft, beruhigt aber niemanden. Die eigentliche Frage lautet: Haben wir das im Griff?

Ein in der SEO-Szene geteilter Beitrag zeigt die bessere Antwort. Sinngemäß: „Ja, wir haben uns das Tool angeschaut. Wir nutzen ein anderes, aus diesem Grund.“ Wer so antwortet, zeigt, dass er sich wirklich damit beschäftigt hat. Genau dafür brauchst du Zahlen, die du nachprüfen kannst, und eine klare Trennung zwischen Messbarem und dem, was nur nach Fortschritt aussieht.

Wie groß ist der Kanal wirklich?

Anteil am Website-Traffic

Die belastbarsten Zahlen stammen aus großen Datensätzen. Sie unterscheiden sich im Detail, zeigen aber dieselbe Größenordnung.

  • SE Ranking hat 101.574 Websites ausgewertet. Von Januar bis April 2026 kamen 0,32 Prozent aller Besuche aus KI-Assistenten.
  • Conductor hat die Daten von 1.215 Unternehmensdomains in den USA ausgewertet, von Mai bis September 2025. Über die zehn untersuchten Branchen hinweg liegt der KI-Anteil bei 1,08 Prozent. In der Industrie waren es 1,25 Prozent, bei Investitionsgütern 1,50 Prozent.
  • Zum Vergleich aus derselben Auswertung: Die Google-Suche brachte der Industrie 33,85 Prozent aller Besuche.

Den größten Teil des KI-Traffics schickt ChatGPT. Bei Conductor stammen in der Industrie 87,5 Prozent aus ChatGPT. SE Ranking kommt auf 74,78 Prozent, dahinter folgt Gemini mit 11,56 Prozent. BrightEdge meldet für August 2026 einen ChatGPT-Anteil von 95,1 Prozent am KI-Verweis-Traffic. Die Spanne zeigt vor allem eines: Jede Studie misst anders, und die Anteile verschieben sich von Monat zu Monat.

Ein Rechenbeispiel zur Einordnung: Eine Website mit 10.000 Besuchen im Monat bekäme bei 0,32 bis 1,25 Prozent rund 30 bis 125 Besuche aus KI-Assistenten. Der Kanal wächst. Er ist aber klein.

Balkendiagramm: Anteil von KI-Assistenten am Website-Traffic. SE Ranking 0,32 Prozent, Conductor 1,08 Prozent über zehn Branchen, 1,25 Prozent Industrie, 1,50 Prozent Investitionsgüter. Zum Vergleich: Google-Suche in der Industrie 33,85 Prozent
Quellen: SE Ranking (101.574 Websites, Januar bis April 2026) und Conductor (1.215 US-Domains, Mai bis September 2025). Eigene Darstellung.

Wie viele Menschen in Deutschland die KI fragen

Die Nutzung ist deutlich größer als der Traffic. Laut Bitkom nutzen 50 Prozent der Internetnutzer in Deutschland zumindest gelegentlich KI-Chats statt klassischer Suche. 47 Prozent suchen weiterhin ausschließlich klassisch. Überwiegend oder ausschließlich die KI nutzen zusammen 12 Prozent. Befragt wurden 1.156 Personen ab 16 Jahren im Herbst 2025.

Die Lücke zwischen Nutzung und Traffic hat einen einfachen Grund. KI-Assistenten beantworten die Frage oft selbst. Der Klick auf deine Website ist die Ausnahme, nicht die Regel.

Was Googles KI-Übersicht mit Klicks macht

Für die meisten Mittelständler ist Google wichtiger als ChatGPT. Laut Google nutzen über 2,5 Milliarden Menschen im Monat die AI Overviews. Den AI Mode nutzen über eine Milliarde.

Die Wirkung auf Klicks ist gut untersucht:

  • Pew Research hat das Surfverhalten von 900 Erwachsenen in den USA im März 2025 ausgewertet. Mit KI-Zusammenfassung klickten Nutzer bei 8 Prozent der Suchen auf ein Ergebnis. Ohne Zusammenfassung waren es 15 Prozent. Einen Link in der Zusammenfassung selbst klickten sie bei 1 Prozent.
  • Seer Interactive hat 53 Marken und 2,43 Milliarden Impressionen ausgewertet. Pro einer Million Impressionen bei Informationssuchen gab es rund 33.500 Klicks ohne AI Overview. Wurde die Marke in der Übersicht zitiert, waren es rund 20.743. Ohne Zitat nur rund 9.445.

Die letzte Zahl ist die wichtigste. Wer in der KI-Übersicht als Quelle steht, bekommt gut doppelt so viele Klicks wie ohne Zitat.

Säulendiagramm: Klicks pro eine Million Impressionen bei Informationssuchen. Ohne AI Overview rund 33.500, mit Zitat der Marke rund 20.743, ohne Zitat rund 9.445
Quelle: Seer Interactive (53 Marken, 2,43 Milliarden Impressionen), 2026. Eigene Darstellung.

Für B2B-Anbieter gibt es eine gute Nachricht. Laut Seer erscheint eine AI Overview bei 36 Prozent der Informationssuchen. Bei Suchen mit Vergleichsabsicht sind es 8 Prozent, bei direkten Kaufsuchen 5 Prozent. In der Conductor-Auswertung für Investitionsgüter lösten 8,8 Prozent der Suchanfragen eine AI Overview aus (Messzeitraum 15. September bis 12. Oktober 2025).

Warum es keine „Platzierung in ChatGPT“ gibt

Viele Tools verkaufen eine Rangliste: „Du stehst in ChatGPT auf Platz 3.“ Die Forschung dazu ist eindeutig.

Rand Fishkin (SparkToro) und Patrick O'Donnell (Gumshoe.ai) ließen 600 Freiwillige zwölf Fragen stellen. Das ergab 2.961 Abfragen in ChatGPT, Claude und Googles KI. Die Chance, zweimal dieselbe Liste von Marken zu bekommen, lag unter 1 zu 100. Dieselbe Liste in derselben Reihenfolge kam seltener als einmal in 1.000 Durchläufen.

Stabiler war ein anderer Wert: wie oft eine Marke über viele Durchläufe überhaupt genannt wird. Das ist die Kennzahl, die sich lohnt.

SISTRIX hat auch deutsche Suchanfragen untersucht. Ausgewertet wurden 82.619 Prompts (Fragen an die KI) über 17 Wochen, von Dezember 2025 bis April 2026.

  • ChatGPT tauscht pro Woche 74 Prozent der zitierten Domains aus. Googles AI Mode tauscht 56 Prozent aus.
  • AI Overviews sind stabiler. Bei 53 Prozent der Fragen blieb die Quellenliste über alle 17 Wochen gleich.
  • ChatGPT nennt pro Antwort im Median nur drei bis vier Domains.
  • Selbst bei deutschen Fragen stammen 68 Prozent der ChatGPT-Kernquellen von englischsprachigen Seiten.

Für dich heißt das: Ein einzelner Screenshot beweist nichts. Weder im Guten noch im Schlechten.

Praktiker ziehen daraus ihre Konsequenzen. Christoph Paterok schreibt auf LinkedIn: „Bevor ich ein Tool für KI-Sichtbarkeit kaufe, will ich verstehen, was es eigentlich misst. Also habe ich angefangen, manuell zu tracken.“ Sein Werkzeug ist ein einfaches Google-Sheet, das er wöchentlich für ChatGPT, Perplexity, Claude und Gemini pflegt.

Was du wirklich messen kannst

Fünf Signale sind belastbar. Keines davon braucht ein teures Werkzeug.

Übersicht der fünf Messsignale: Besuche aus KI-Assistenten in Google Analytics 4, KI-Impressionen in der Search Console, Nennungen per Stichprobe, Crawler-Zugriffe und Angabe im Kontaktformular
Die fünf Signale aus diesem Beitrag im Überblick.

1. Besuche aus KI-Assistenten in Google Analytics

Lege in Google Analytics 4 eine eigene Kanalgruppe an. Hinein gehören Besuche mit der Herkunft chatgpt.com, perplexity.ai, gemini.google.com, copilot.microsoft.com und claude.ai. Als Filter auf die Quelle eignet sich dieser reguläre Ausdruck: chatgpt\.com|perplexity\.ai|gemini\.google\.com|copilot\.microsoft\.com|claude\.ai. Neue Assistenten ergänzt du einfach mit einem weiteren senkrechten Strich.

Zwei Einschränkungen gehören in jeden Bericht. Erstens ist die Zahl eine Untergrenze. Nicht jede KI-Anwendung übermittelt, woher der Besuch kommt. Ahrefs hat das getestet: Klicks aus Copilot, Mistral und Jasper kamen in der Analyse als „Direkt“ an. Zweitens fehlen alle Fälle, in denen jemand deinen Namen in der KI liest und später bei Google eintippt. Laut Similarweb kommen 55,9 Prozent des KI-beeinflussten Traffics auf diesem Umweg über die Suche.

2. KI-Impressionen in der Search Console

Seit dem 31. August 2026 hat die Google Search Console für alle Websites einen eigenen Bericht namens „Generative AI performance“. Er zeigt, wie oft Links zu deiner Website in AI Overviews und im AI Mode angezeigt wurden, aufgeteilt nach Seite, Land und Gerät.

Der Bericht zeigt Impressionen, keine Klicks. Die Klicks stecken weiter im normalen Leistungsbericht unter dem Suchtyp „Web“. Seit demselben Datum gibt es einen Schalter, mit dem du deine Website ganz aus den KI-Funktionen der Google-Suche herausnimmst. Wer das tut, bekommt daraus keine Impressionen und keinen Traffic mehr. Was der Schalter kann und wann er sich lohnt, steht in unserem Beitrag zum neuen Schalter in der Search Console.

3. Nennungen per fester Stichprobe

Lege 20 Fragen fest, die deine Kunden tatsächlich stellen würden. Ein erfundenes Beispiel: „Welche Hersteller liefern Edelstahlbehälter nach Maß in Süddeutschland?“ Stelle jeden Monat dieselben Fragen in denselben Systemen: ChatGPT, Perplexity, Gemini und Google. Notiere pro Antwort drei Dinge. Wirst du genannt? Wirst du verlinkt? Stimmt die Aussage über dich?

Die Kennzahl ist der Anteil der Antworten, in denen du vorkommst, nicht die Position. Das folgt direkt aus der SparkToro-Studie.

So sah das bei uns selbst aus: Am 25. August 2026 haben wir zehn kaufnahe Fragen an vier Modelle gestellt und gezählt, wie oft wir genannt wurden. Perplexity nannte uns in sechs von zehn Antworten, GPT-4.1-mini mit Websuche in zwei. Claude Haiku und Gemini 2.5 ohne Websuche nannten uns gar nicht. Modelle, die im Web nachschlagen, finden dich eher als Modelle, die aus dem Gedächtnis antworten. Die Details stehen in unserem Beitrag, was KI-Systeme über dich wissen, wenn sie nicht nachschlagen.

Diagramm zur eigenen Messung vom 25.08.2026: Perplexity nennt Waterproof in 6 von 10 Antworten, GPT-4.1-mini in 2 von 10, Claude Haiku und Gemini 2.5 in keiner
Eigene Messung vom 25.08.2026 mit zehn kaufnahen Fragen je Modell: Modelle mit Websuche nennen uns, Modelle ohne Websuche nicht.

Der dritte Punkt wird oft vergessen. Eine Nennung mit falschen Angaben zu Lieferzeiten oder Zertifikaten schadet mehr als keine Nennung.

4. Crawler-Zugriffe und robots.txt

KI-Anbieter holen Inhalte mit eigenen Programmen, sogenannten Crawlern. Laut Dokumentation der Anbieter gilt:

  • OAI-SearchBot entscheidet, ob deine Seiten in der ChatGPT-Suche erscheinen.
  • GPTBot sammelt Inhalte für das Training der OpenAI-Modelle. OpenAI steuert beide Einstellungen unabhängig voneinander.
  • ChatGPT-User ruft Seiten ab, wenn ein Nutzer im Chat danach fragt.
  • PerplexityBot steuert die Anzeige in den Suchergebnissen von Perplexity. Laut Perplexity dient er nicht dem Modelltraining.
  • Google-Extended steuert das Training und Grounding für die Gemini-Apps. Grounding heißt: Die KI stützt ihre Antwort auf aktuelle Inhalte. Auf die Google-Suche hat Google-Extended keinen Einfluss.

Prüfe zwei Dinge. Erlaubt deine robots.txt die Crawler, die du haben willst? Und kommen diese laut Server-Logs tatsächlich an? Perplexity weist selbst darauf hin, dass Firewalls die Bots ausdrücklich zulassen müssen. Was bei KI-Crawlern belegt ist und was nicht, haben wir in einem eigenen Beitrag aufgeschrieben.

5. Die Frage im Kontaktformular

Die einfachste Messung ist die direkte. Ergänze im Kontaktformular das Feld „Wie bist du auf uns aufmerksam geworden?“ mit der Option „ChatGPT oder anderer KI-Assistent“. Nach einigen Monaten siehst du, ob Anfragen über diesen Weg kommen. Das erfasst auch Fälle, in denen jemand deinen Namen aus der KI hat und später direkt anruft. Ahrefs empfiehlt genau diese Abfrage, weil Analytics solche Wege nicht sieht.

Was du getrost ignorieren kannst

Mit der Unsicherheit wird Geld verdient. Folgende Angebote solltest du kritisch prüfen:

  • Ranglisten in ChatGPT. Die Liste ändert sich fast bei jeder Abfrage. Eine Position ist deshalb keine Kennzahl.
  • Dashboards mit Tausenden Abfragen. Aktivität lässt sich leicht herstellen, Fortschritt nicht. LeRoy nennt manches Dashboard „Beruhigung mit Diagrammen“.
  • Spezielle KI-Dateien und Sonder-Markup für Google. Google schreibt: Für AI Overviews und AI Mode braucht es keine neuen maschinenlesbaren Dateien, keine KI-Textdateien und kein besonderes Schema-Markup.
  • Eine Extra-Version der Website nur für Bots. Google stellt für KI-Funktionen keine zusätzlichen Anforderungen. Eine zweite Version verdoppelt nur die Pflege.
  • Massen-KI-Texte. Viele Seiten ohne Mehrwert verstoßen gegen Googles Spam-Richtlinie zu „Scaled Content Abuse“. Das gilt unabhängig davon, wie der Text entsteht.
  • Garantien. Niemand kann eine Nennung in ChatGPT zusagen. Die Studien oben zeigen, warum.

Was deine Chancen auf eine Nennung verbessert

Google formuliert es nüchtern. Für AI Overviews und AI Mode gelten die normalen SEO-Grundlagen. Eine Seite muss indexiert sein und mit Snippet angezeigt werden dürfen. Weitere technische Voraussetzungen gibt es nicht.

Google nennt dafür unter anderem:

  • Crawling in der robots.txt und beim Hoster oder CDN erlauben
  • Inhalte über interne Links auffindbar machen
  • Wichtige Inhalte als Text anbieten, auch wenn sie schon in einem Bild stehen
  • Strukturierte Daten nur so einsetzen, wie sie zum sichtbaren Text passen
  • Unternehmensprofil und Merchant Center aktuell halten

Stell dir die KI wie einen neuen Außendienstler vor. Er kennt deine Firma nur aus deinem Katalog. Steht etwas nicht drin, erzählt er es nicht. Oder er erzählt, was im Katalog der Konkurrenz steht.

Für Industrie-Websites heißt das konkret: Produktdaten, Einsatzbereiche, Normen und Zertifikate gehören als lesbarer Text auf die Seite. Eine KI kann nur zitieren, was sie findet und versteht. Für Google gilt dasselbe.

Ein Punkt betrifft Deutschland besonders. Laut SISTRIX stammen 68 Prozent der ChatGPT-Kernquellen bei deutschen Fragen von englischsprachigen Seiten. Wer international verkauft, prüft am besten: Enthält die englische Version dieselben Fakten wie die deutsche?

Checkliste: in vier Wochen zum ehrlichen Lagebild

  1. Kanalgruppe „KI-Assistenten“ in Google Analytics 4 anlegen.
  2. Besuche der letzten 90 Tage auswerten: Menge, Zielseiten, Anfragen.
  3. Bericht „Generative AI performance“ in der Search Console öffnen und die Seitenliste exportieren.
  4. 20 Kundenfragen schriftlich festlegen und danach nicht mehr ändern.
  5. Die Fragen in ChatGPT, Perplexity, Gemini und Google stellen. Nennung, Link und Richtigkeit mit Datum notieren.
  6. robots.txt prüfen: Sind OAI-SearchBot, PerplexityBot und Googlebot erlaubt?
  7. Server-Logs prüfen: Kommen die Crawler an? Blockiert die Firewall etwas?
  8. Kontaktformular um die Option „ChatGPT oder anderer KI-Assistent“ ergänzen.
  9. Die zehn wichtigsten Produktseiten lesen: Stehen alle Fakten als Text auf der Seite?
  10. Einen Termin in vier Wochen setzen. Schritte 2, 3 und 5 wiederholen, dann entscheiden.

Die Antwort für die nächste Geschäftsführungsrunde

Wenn die Frage kommt, reichen drei Sätze. Vorausgesetzt, du hast die Checkliste oben abgearbeitet:

„Ja, wir haben das geprüft. Aus KI-Assistenten kommen aktuell X Besuche im Monat, und in Y von 20 Testfragen werden wir genannt. Wir messen das monatlich und stecken das Geld in Grundlagen, die auch bei Google wirken.“

Sagst du später Nein zu einem Tool, klingt das nach Urteil statt nach Abwehr. So beschreibt es auch LeRoy.

Du willst wissen, wo deine Website heute steht? Wir fahren die Stichprobe mit dir und legen die Zahlen aus Analytics und Search Console daneben. Am Ende steht ein Lagebild mit klarer Empfehlung pro Bereich. → SEO-Status für deine Website prüfen lassen

Häufige Fragen

Müssen wir jetzt ein Tool für KI-Nennungen kaufen?

Nein. Für den Anfang reicht eine feste Stichprobe von 20 Fragen pro Monat. Ein Tool lohnt sich erst, wenn es Zeit spart und die Daten mit Anfragen verbindet.

Wie viel Traffic kommt aus ChatGPT und anderen KI-Assistenten?

Studien kommen auf 0,32 bis gut 1 Prozent aller Besuche. In der Industrie waren es bei Conductor 1,25 Prozent. Deine eigene Zahl siehst du in Google Analytics, als Untergrenze.

Schadet es, KI-Crawler zu sperren?

Das hängt vom Crawler ab. Wer OAI-SearchBot sperrt, erscheint laut OpenAI nicht mehr in ChatGPT-Suchantworten. Wer GPTBot sperrt, schließt nur das Modelltraining aus.

Verlieren wir Google-Rankings, wenn wir Google-Extended sperren?

Laut Google nein. Google-Extended hat keinen Einfluss auf die Aufnahme in die Google-Suche und ist kein Rankingsignal.

Brauchen wir eine llms.txt oder spezielles Schema-Markup?

Für Google nicht. Google schreibt ausdrücklich, dass keine KI-Textdateien und kein besonderes Markup nötig sind.

Kann uns jemand garantieren, dass ChatGPT uns empfiehlt?

Nein. Dieselbe Frage liefert fast jedes Mal eine andere Liste. Seriös sind nur ein klarer Prüfumfang und eine ehrliche Messung.